Da mittlerweile alle gängigen Browser ein Modus für „Privates Surfen” anbieten, bringt dies Anpassungen im kommenden Flash Player 10.1 mit sich.

Bis einschließlich Flash Player 10 werden Shared Objects (landläufig auch „Flash-Cookies”) immer gleich behandelt. Egal welcher Browsermodus gerade aktiv ist, können Shared Objects ausgelesen werden (selbstverständlich aber nur für die aktuelle Website).

Mit dem Flash Player 10.1 ändert sich dies:

Starting with Flash Player 10.1, Flash Player actively supports the browser’s private browsing mode, managing data in local storage so that it is consistent with private browsing.

Unterstützte Browser

Generell gibt es die Möglichkeit zum Private Browsing ab folgenden Browserversionen:

  • Internet Explorer 8.0
  • Mozilla Firefox 3.5
  • Apple Safari 2.0
  • Google Chrome 1.0

Mit Ausnahme von Safari soll der Private Browsing Modus im Flash Player 10.1 mit diesen Browsern funktionieren. Safari soll erst ab einem späteren Release unterstützt werden.

Getrennte Speicherbereiche für Shared Objects

Wichtig und sinnvoll: Man kann im Private Browsing Modus in Kombination mit Flash Player 10.1 nicht auf Shared Objects zurückgreifen, die beim normalen Surfen angelegt worden. Während des Private Browsing werden die Shared Objects nur im Arbeitsspeicher abgelegt und nach Rückkehr in den normalen Surfmodus einfach verworfen.

Somit sollte man zukünftig verstärkt darauf achten, dass Shared Objects möglicherweise nicht vorhanden sein könnten, weil der Benutzer zwischen den Modi gewechselt hat. Spielt er z.B. ein Spiel im privaten Modus, ist die in einem Shared Object gespeicherte Highscore nicht im gewöhnlichen Surfmodus auslesbar.

Link: Private browsing in Flash Player 10.1